Schulentwicklung

Aktuelle Arbeitsfelder

Im Schuljahr 2012/2013 hat sich die Realschule Senne um die Teilnahme am Projekt „Vielfalt fördern“ beworben. Wir sind eine städtische Realschule mit 604 Schülerinnen und Schülern und 42 Lehrerinnen und Lehrern. Seit 2011 lernen bei uns auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in integrativen Lerngruppen.

Unsere pädagogische Arbeit ist sowohl mit dem Siegel „Berufswahlfreundliche Schule“ als auch mit dem Siegel „Individuelle Förderung“ gewürdigt worden.

Darüber hinaus haben wir als „komm mit“ –Schule unsere Maßnahmen zur individuellen Förderung gebündelt. In den letzten zehn Jahren haben wir ein Fundament erarbeitet: Einerseits ist differenziertes Förderband in allen Jahrgängen etabliert und andererseits werden regelmäßig und aufeinander aufbauend Schwerpunkttage durchgeführt. Hier werden mit dem Ziel des eigenverantwortlichen Lernens in den Methoden-, Team- und Kommunikationskompetenzen mit den Schülerinnen und Schülern eingeübt, die durch in den Fachkonferenzen festgelegten Pflegemaßnahmen im Unterrichtsalltag eine regelmäßige Anwendung finden. Im Detail können Sie diese Maßnahmen im Schulprogramms unter Förder/Forderkonzept nachlesen.

Besonders der Schwerpunkt „Teamentwicklung im Kollegium“ ist bedeutend für uns: Es bestehen Arbeitsgruppen, Jahrgangs- und Fachteams. Aber in einen gemeinsamen Austausch über Unterricht in kollegialen Teams zu kommen, ist eine Dimension, die in unserem Alltag noch nicht zufriedenstellend stattfindet. Die Schulleitung ist bereit, Entscheidungsspielräume zu nutzen, um die organisatorischen Voraussetzungen für Hospitationen zu schaffen. Im Dezember 2012 sind in der Lehrerkonferenz die folgenden zukünftigen Arbeitsfelder für die Realschule Senne benannt worden: Umgang mit heterogenen Lerngruppen, Implementation „Werkstatt Individualisierung“, Teambildung im Kollegium und Pädagogisches Leitbild. Und auch wenn schon erste Schritte im Hinblick auf die Fragen „Wie ermittle ich die Potentiale meiner Schüler/innen?“ und „Wie muss ich Unterricht gestalten, damit Schüler/innen ihren Potentialen gemäß erfolgreich lernen können?“ gemacht sind, würden wir gerne als Kollegium gemeinsam im Rahmen der Fortbildung lernen, wie wir besseren Unterricht machen können. Uns ist klar, dass damit der Schwerpunkt die Fortbildungsplanung gesetzt ist. Wir sind uns bewusst, dass dieser Prozess nur gelingen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die schulische Arbeitsgruppe „Vielfalt fördern“ wird diesen Prozess begleiten, von dem wir annehmen, dass er über die Fortbildung hinaus dauern wird.

Fortbildung "Vielfalt fördern"

Unsere Motivation an „Vielfalt fördern“ teilzunehmen, liegt im Wesentlichen in der Überzeugung begründet, dass individuelle Förderung vor allem im regulären Unterricht stattfinden muss, wenn sie gelingen soll. Aus diesem Grund haben in den letzten zwei Jahren fünf Kollegen an der Fortbildung „Werkstatt Individualisierung“ teilgenommen. Diese Arbeitsgruppe ist erste Schritte hin zu einer veränderten Unterrichtspraxis gegangen.

Jetzt allerdings benötigen wir eine systemisch angelegte Fortbildung, um auch die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Wir können uns gut vorstellen, dass wir ausgehend von bestehenden Konzepten, gelenkt durch die bestehende Steuergruppe und mit dem Know-How einzelner Kollegen durch das Angebot des Projektes unsere Arbeit besser bewältigen können.

Fortbildung "Schule atmosfairisch"

Mit der Unterstützung der Malteser evaluieren wir im Rahmen des Projektes „Schule atmosfairisch“ die Zufriedenheit aller am Schulleben Beteiligten und entwickeln Maßnahmen und Bausteine, um das Miteinander an der Schule zu verbessern.